Prophylaxe - Vorsorgeuntersuchung
Vorbeugende Maßnahmen, welche ergriffen werden, um Krankheiten vorzubeugen oder zu verhüten nennt man Prophylaxe. Speziell bei der Zahnprophylaxe versteht man darunter Maßnahmen, die unternommen werden, um Schäden des Zahnes und des Zahnfleisches vorzubeugen.
Die Natur hat unsere Zähne so geschaffen, dass sie bei regelmäßiger und gründlicher Pflege bis ins hohe Alter gesund und schön bleiben. Man hat zwar in der modernen Zahnmedizin Möglichkeiten, geschädigte Zähne durch entsprechende medizinische Maßnahmen zu erhalten oder gar durch Zahnersatz wie z. B. Implantaten zu ersetzen, was aber nicht bedeutet, dass dadurch die Gesundheit des Zahnes wieder hergestellt ist. Grundsätzlich ist ein natürlicher und gesunder Zahn immer einem behandelten Zahn oder gar einem Zahnersatz überlegen, deshalb ist eine aktive Selbstvorsorge unbedingt von Nöten, um den gesunden Naturzustand so lange wie möglich zu erhalten. Es können also nur durch eine gründliche und regelmäßige Zahnprophylaxe Zahnschäden effektiv vermieden werden.
Schädigungen an Zähnen werden meist durch Karies oder Parodontose verursacht. Säurebildung, die durch in der Mundhöhle vorhandene und normalerweise unschädliche Bakterien entsteht, ist die Ursache für solche Schädigungen. Wirkt man diesen Säureattacken nicht mit einer gründlichen Zahnprophylaxe entgegen, kommt es zu Karies und dadurch entstehenden Zahnschädigungen.
Plaque (Bakterienbeläge) und dem daraus resultierenden Zahnstein sind die Ursache für Parodontose (Zahnfleischentzündungen). Zu diesen Entzündungen kommt es, wenn Plaque und Zahnstein nicht regelmäßig entfernt werden. Je häufiger und intensiver die Entzündungen am Zahnfleisch werden, umso heftiger werden die Beschwerden, wie z. B. Zahnfleischbluten bis hin zur Lockerung der Zähne, was im Extremfall sogar zum Verlust führen kann. Das einzig probate Mittel gegen diese Schädigungen ist und bleibt also die gründliche Prophylaxe.
Man kann sagen, vier Säulen sind die Stützpfeiler einer gründlichen Zahnprophylaxe. Diese vier Säulen sind eine regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt, eine systematische Mundhygiene, lokale Schmelzhärtung durch Fluoride und eine gesunder Ernährung. Die Wahrscheinlichkeit, dass Zahnschäden durch Karies und Parodontose auftreten, wird umso höher, je mehr dieser vier Säulen vernachlässigt werden. Sind erst einmal Schädigungen aufgetreten, sind die Folgen davon oftmals langwierige Behandlungen und damit verbundene Unannehmlichkeiten.
4 Säulen der Prophylaxe
Die erste der vier Säulen der Zahnprophylaxe ist eine systematische, regelmäßige und gründliche Mundhygiene, wozu ein zweimal tägliches Zähneputzen von jeweils mind. 3 Minuten gehört. Das zusätzliche verwenden von Zahnseide, zur Reinigung der Zahnzwischenräume und Zungenreiniger erhöhen die Qualität der häuslichen Mundhygiene noch wesentlich.
Die zweite Säule ist der regelmäßige Zahnarztbesuch mindesten zweimal im Jahr. Im Rahmen dieser Termine sollte auch immer eine professionelle Zahnreinigung, bei der auch Plaque und Zahnstein entfernt wird, von dem Zahnarzt vorgenommen werden.
Säule Nummer drei ist eine gesunde Ernährung. Fett- und Zuckerreiche Nahrung sollte man nur in geringen Maßen zu sich nehmen, dafür mehr an Vitaminen und mit Ballastoffen angereicherten Lebensmitteln.
Die letzte der vier Säulen ist die Verwendung von mit Fluoriden angereicherten Zahncremes. Die Fluoride dringen in den Zahnschmelz ein, verbinden sich dort mit dem bereits vorhandenen Kalzium und härten den Zahn so von innen. Dadurch ist der Zahn weniger anfällig gegenüber Säureattacken.
Beachtet man all diese Punkte und handelt auch danach, hat man den größtmöglichen Schutz gegenüber Karies und Parodontose.
Text erstellt und veröffentlicht von der Werbeagentur Büdingen am 07.03.2012
Eventuell gleichlautende Textpassagen sind rein zufällig und nicht gewollt.